Wochenrückblick: Ausflug ins Grüne

Letzte Woche war es leider soweit: ein geschätzter Kollege, der mich auch ursprünglich als offizieller Hauptansprechpartner in meinem Praxisprojekt hier in Dresden betreuen sollte, verließ das Unternehmen. Mittwoch kam zu seinem Ausstand auch unsere Abteilungsleiterin (aus Bonn!) vorbei. Mit im Gepäck hatte sie ein recht ungewöhnliches Abschiedsgeschenk: ein kleines schon etwas größeres Kirschbäumchen! 😀 Zum Glück ist er aber nicht aus der Welt, denn er bleibt Dresden als seinem Arbeitsort treu.
Den Tag  konnte ich anschließend mit einem angenehm unterhaltsamen Rendezvous am Abend ausklingen lassen. 😉

Ein weiteres Highlight für mich in der letzten Woche war die Anschaffung eines neuen Smartphones: wer mich kennt weiß, dass technische Anschaffungen bei mir meist mit einer intensiven, mehrmonatigen Recherche zur Abwägung von unterschiedlichem Design, Haptik sowie der verschiedenen technischen und anwendungsbezogenen Features verbunden sind – ich bin da alles andere als spontan… eigentlich. 😛
Die Tochtermarke „Honor“ des chinesischen Mobilfunkinfrastruktur-Ausrüsters „Huawei“ veröffentlichte am Dienstag in einem Live-Stream aus Berlin das neue Honor 9 – ein 5,2″-Smartphone mit Glas-Rückseite, Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite und Dual-Kamera. Glas als Material für die Rückseite von Smartphones kam mit dem iPhone 4 (2011) das erste Mal auf und wurde danach auch immer populärer. Es hat aber auch einen entscheidenden Nachteil: durch Kratzer wird es schnell unansehnlich – spätestens wenn es von Rissen durchzogen bzw. das Glas zersprungen ist, würde ich nicht mehr von „hübscher Patina“ sprechen.
Wenn ich so tief in der Abwägung von den technischen Details stecke, hilft mir häufig ein Gespräch mit einem technischen nicht so versierten Menschen, um wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren. Hier ergab sich am Abend eine kleine Diskussion mit meiner Mitbewohnerin, die kürzlich von einem Samsung Galaxy S3 Mini (4″ Display) auf ein iPhone 6s Plus (5,5″ Display) umgestiegen ist. Dank ihr konnte ich nochmal schauen, ob 5,5″ auch noch in Ordnung wäre – meine optimale Grenze waren bisher immer 5,2″ Displaydiagonale.
Nach einiger Recherche am späten Abend fasste ich mir dann ein Herz und bestellte mein neues Smartphone: ein Oneplus 5.

Das Oneplus 5 liegt mit 499 Euro fast 100 Euro über meinem ursprünglichen Budget, ist 0,3″ größer als meine ursprüngliche Grenze von Smartphone-Displaygrößen und hat einen nicht erweiterbaren Speicher. Aber das widerstandsfähigere Alu-Gehäuse, das schnell reagierende System und die breite Community-Unterstützung mit alternativen Betriebssystemen (bei Einstellung von herstellerseitigen Softwareupdates) waren für mich die wichtigsten Argumente, weshalb ich mich gegen das etwas kleinere Honor 9 mit seiner optischen schönen, aber auch empfindlichen Oberfläche entschieden habe.
Dank Express-Lieferung wurde das Oneplus 5 am Freitagvormittag geliefert und so konnte ich es am Abend endlich in Betrieb nehmen. Nach ein paar Tagen Betrieb kann ich sagen: Es gefällt mir sehr gut und ich würde mich wieder so entscheiden.

Den Samstag verbrachte ich mit dem konsultieren von Youtube-Videos zum SIM-Karten klein schneiden, da das Oneplus 5 ein noch kleineres SIM-Kartenformat benötigt, als mein LG G2 (Nano- statt Micro-SIM). Auch hier hab ich mir nach ein paar Stunden ein Herz gefasst und statt eines Besuchs in einem Handyladen die entsprechende Papiervorlage selbst ausgedruckt. Et voilá: nach dem Feintuning mit der Nagelfeile passt die SIM-Karte wie angegossen!

Nach einem sehr entspannten Sonntagmorgenvormittagmittagnachmittag 😉 wollte ich noch etwas Natur zu Gesicht bekommen. Meine Mitbewohnerin schlug mir die Dresdner Heide vor, ein Waldgebiet im Nordosten Dresdens nahe des Stadtteils Klotzsche. In der Dresdner Heide, welche von der Prießnitz durchzogen wird, konnte ich dann auch die Kamera vom neuen Smartphone mit ihren Tiefenunschärfe-Effekten ausprobieren. 😀

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