Mit dem Umzug nach Bonn und dem Umstieg auf eine neue (spiegellose) Kamera erkundete ich damit die Gärten der nahegelegenen Uni Bonn.
Durch das erfolgreiche Ende des Studiums musste ich auch meinen Platz im Studentenwohnheim in Sankt Augustin aufgeben. Nachdem ich beim Umzug nach Bonn aus den gröbsten Anschaffungen raus war, begann ich mich dann auch wieder auf die Suche nach einer sinnvollen Nachfolge für meine Canon EOS 650D zu machen.
Ich wollte unbedingt ein spiegelloses System, bei dem auch bereits im Kameragehäuse ein Bildstabilisator schon integriert ist – sonst ist ein Stabilisator nur bei ausgewählten Objektiven zu finden. Canon bot so etwas nicht für APS-C und die vielen Einstellräder der Fuji-Kameras schreckten mich sehr ab (leider gab es noch keine Fuji X-S10).
Eine Vollformat-Kamera in Form einer Sony A7 III würde zwar die Bildqualität erheblich anheben, allerdings auf Kosten der Bedienfreundlichkeit und vor allem deutlich zum Nachteil des Geldbeutels. Denn egal ob ich bei Vollformat nur die f/4 oder sogar nur die f/3.5-5.6-Linsen nehme – sie kosten alle viel Geld und sind zudem auch noch Vollformat-typisch groß & schwer.


In den vergangenen Monaten hatte ich mich beim Upgrade meiner Kamera-Ausrüstung deshalb mal ganz anders orientiert: statt größer, teuerer, besser habe ich mich mit dem kleineren Sensor-Format „Micro Four-Thirds“ (MFT) beschäftigt. Technisch gesehen ein Downgrade – weniger Megapixel, vergleichsweise schneller auftretendes Rauschen und weniger Unschärfentiefe durch den zweifachen Cropfaktor (bedingt durch den kleineren Sensor).
Aber dem gegenüber stehen kleinere Kameragehäuse, standardmäßig integrierte Bildstabilisatoren und wesentlich erhöhter Bedienkomfort durch hervorragende Haptik und technischer Helferlein. Für die wirklich guten Objektive kann man hier natürlich auch sein Geld ausgeben – aber im Gegensatz zum Vollformat muss man es nicht.
Bei MFT kann man sein Budget auf seine Lieblingsobjektivtypen entsprechend gewichtet verteilen und hat dadurch trotzdem potentiell noch ein bisschen was für die anderen Brennweiten übrig.
Solche, die man vielleicht nicht so häufig nutzt, aber trotzdem gerne in seinem Objektivpark sieht. 😉



So erstand ich eine Panasonic Lumix G81 mit dem Kit-Objektiv 12-60 (f3.5-5.6). Mit 16 Megapixel zwar eine Reduktion um 2 Megapixel gegenüber der über 6 Jahre älteren Canon EOS 650D, aber dafür ein Mehrgewinn beim Bedienkomfort und Handling – kurz: mehr Spaß beim Fotografieren. 😃
Als erste Festbrennweite kam dann noch ein Panasonic 25mm f/1.7 dazu, die sich inzwischen zu meiner Lieblingsfestbrennweite gemacht hat und mit dem auch die Bilder in diesem Blogpost entstanden sind. 😊

